„Die Provinz gibt jetzt Gas!“

Volksbank macht sich für Idee stark: Neues Stipendienprogramm für studentische Start-ups

Wenn Studierende ihr Studium selbst finanzieren und jobben müssen, bleibt kaum Zeit für andere Dinge. Für potenzielle Jungunternehmer bieten Fachhochschule Südwestfalen und Volksbank Hellweg jetzt eine attraktive Form der Unterstützung: ein Stipendium für studentische Start-ups.   

Das von Prof. Dr. Andreas Gerlach initiierte Programm soll Gründungsprojekte in einer sehr frühen Phase unterstützen.  

Warum die Bank junge Gründer unterstützen will, begründet Bernd Wesselbaum, Vorstandsvorsitzender der Volksbank Hellweg, so: „Wir unterstützen junge Unternehmer in der Gründungsphase, weil wir nicht nur in Berlin, sondern auch in unserer Region mutige Start-Ups brauchen. Denn Innovationen sorgen für Dynamik in der Wirtschaft – von der Produktion bis zu den Dienstleistungen. Durch das Stipendium minimieren wir die finanzielle Hürde und tragen dazu bei, den Sprung in die Selbstständigkeit zu wagen. Die wirtschaftliche Entwicklung der Region liegt uns seit über 100 Jahren am Herzen und als Bank tragen wir Verantwortung, mit flankierenden finanziellen Konzepten den Pioniergeist zu fördern.“

Prof. Gerlach, der mit seiner Initiative SWICE bereits junge Gründer am Campus unterstützt erklärt: „Diese Region hat eine tolle unternehmerische Tradition. Damit das auch in Zukunft so bleibt, brauchen wir wieder eine Gründerkultur. Wir werden den Hotspots der Gründungsszene wie Berlin nicht den Rang ablaufen, aber wir können mehr erreichen als den momentanen Status Quo. Das Stipendium ist ein Zeichen: Die Provinz gibt jetzt Gas!“.

Das Stipendium ist in dieser Form einzigartig. Nach diesem Vorbild soll es auch an weiteren Standorten der Fachhochschule Südwestfalen sowie an der Hochschule Hamm-Lippstadt angeboten werden. Diese Form der Unterstützung ermöglicht den potenziellen Gründern, über einen Zeitraum von sechs bis neun Monaten an ihrer Geschäftsidee zu arbeiten. Die finanzielle Förderung soll ihnen die Konzentration auf das Gründungsvorhaben ermöglichen, und in dieser Zeit von dem Druck befreien, das Studium durch Nebenjobs finanzieren zu müssen. Zudem ist eine intensive Begleitung durch Coaches und Mentoren aus der Hochschule und dem regionalen Gründungsnetzwerk der STARTCENTER NRW Hellweg und Hochsauerland garantiert.

Prof. Dr. Christine Kohring, Prorektorin der Fachhochschule, freut sich über die Entwicklungen im Bereich der Gründungsförderung: „Die FH Südwestfalen hat in den vergangenen Jahren das Thema Gründungsförderung stärker in den Fokus genommen, unter anderem mit der Einrichtung zweier Professuren im Bereich Entrepreneurship. Die Hochschulleitung begrüßt das Engagement in dieser Richtung und unterstützt natürlich attraktive Fördermöglichkeiten wie das Stipendium für studentische Start-ups sehr gern.“

Studierende des Campus Soest können sich ab Beginn des kommenden Jahres mit einem fünf- bis zehnseitigen Ideenpapier bewerben. Weitere Informationen sind erhältlich unter: